Unübersichtliche Gänge, viele Menschen und noch mehr Ware: Drogerien und Supermärkte sind ein Paradies für Diebe und besonders kleinere Produkte wie Rasierklingen sind leichte Beute. Um dem entgegenzuwirken gibt es bereits Maßnahmen und man bekommt in vielen Drogerien die Rasierklingen erst an der Kasse ausgehändigt. Wirklich ansprechend und innovativ ist das natürlich nicht! Und genau da kommen wir ins Spiel:

Gemeinsam mit der Firma Harting Systems haben wir eine digitale Verkaufslösung für dieses Problem gefunden. Aber wartet mal… Harting? Sind das nicht die Hersteller der Zigarettenautomaten? Ganz genau! Das Unternehmen hat einen völlig neuen Weg eingeschlagen und ein Verkaufssystem entwickelt, mit dem der Kunde über ein intuitives Interface die Drogerie-Produkte auswählt, die er kaufen möchte.

Alle angebotenen Produkte sind nach Warengruppen sortiert und der Kunde kommt in nur wenigen Klicks zu seinem gewünschten Produkt. Die Aufgabe war es, das Design so zu gestalten, dass es für jede Altersstufe einfach zu bedienen ist und trotzdem ansprechend wirkt. Die sogenannten „Floating Cards“ leiten den Kunden mit formschönen animierten Illustrationen durch den Prozess. Entscheidet sich der Kunde für eine Kategorie, so werden im die einzelnen Produkte vorgeschlagen. Diese können wiederrum nach Marken gefiltert werden. Das verschafft dem Kunden einen klaren Überblick über die Produkte, die für ihn interessant sind.

Die Detailansicht auf dem Screen macht es zudem möglich, sich das Produkt näher anzusehen und weitere Informationen aufzurufen. So können auch unentschlossene Kunden deutlich einfacher überzeugt werden.

Sobald die Entscheidung gefallen ist, kann der Kunde auf „Packung kaufen“ klicken. Ausgehändigt bekommt er die Ware jedoch noch nicht. Zunächst bekommt er nur einen Bon, auf dem alle Daten stehen, die später an der Kasse benötigt werden. Geht es dann zur Kasse, kann dieser gescannt werden und die gewünschte Ware wird kurz vor der Bezahlung nicht von der Kassiererin oder dem Kassierer, sondern einem Ausgabeautomaten im Kassenbereich ausgehändigt.

Um Missverständnisse zu vermeiden, wird der komplette Vorgang dem Kunden beim Druck des Bons angezeigt. Zudem werden ihm weitere Produkte vorgeschlagen, die thematisch zu dem bereits ausgewählten Produkt passen.

Übrigens: Der gesamte Prozess kann auch über die zugehörige App abgewickelt werden. So hat der Kunde die Möglichkeit, sich das Produkt an der Kasse über seine Smartphone-App ausgeben zu lassen.

Einfach, innovativ, genial!