Mit seinen 195 cm ist Michi der größte Junior den wir je bei melting elements hatten! Das alleine qualifiziert ihn aber nicht für die Stelle als Junior Projektmanager. Die richtigen Tools, Erfahrung im Umgang mit wortkargen Rüpeln und sehr viel Hitpotential machen ihn zu meltings next projectmanager! Wir freuen uns, euch Michi vorstellen zu dürfen!

WAS GENAU MACHST DU BEI MELTING ELEMENTS?

Als Junior Projektmanager bin ich für die Organisation und Koordination von Projekten verantwortlich. Für unsere Kunden koordiniere ich dabei beispielsweise den kompletten Kreativprozess für die Konzeption von crossmedialen Kampagnen. Für unsere eigenen Herzensprojekte steuere ich zum Beispiel die Internationalisierung des Reiseplanungstools myNY bei Loving New York. Meine Rolle sehe ich dabei als „Schnittstelle“ zwischen Technik, Design und Content und im laufenden Austausch mit unseren (internen) Kunden.

WELCHE PROJEKTMANAGEMENT-TOOLS NUTZT DU UND WIE ERLEICHTERN SIE DIR DIE ARBEIT?

Für Projekte die sich mit dem klassischen „Projektmanagement Wasserfallprinzip“ abbilden lassen, nutze ich gerne Trello. Dort lassen sie sich mit Boards, Listen und Karten organisieren und Verantwortlichkeiten an Teammitglieder zuweisen.

Für Projekte im Rahmen der Software-Entwicklung, die nach dem SCRUM-Prinzip umgesetzt werden, nutze ich lieber JIRA. Bei SCRUM werden Ziele und Inhalte des Projekts in Tasks aufgeteilt, die immer in zeitlich begrenzten Sprints abgearbeitet werden (z.B. 1 Sprint = 2 Wochen). Die Sprints werden dabei erst jeweils kurz vorher geplant. Dadurch können Zeit und Kosten relativ genau abgeschätzt und adjustiert werden.

Um meine eigenen To-dos immer auf dem Schirm zu haben, nutze ich zusätzlich Wunderlist und je nach Umfang auch Evernote.

Wenn es um die eine effiziente Kommunikation mit Kollegen und Kunden geht, dann ist Slack das Tool meiner Wahl! Die Organisationsmöglichkeiten in unterschiedlichen Channels ermöglichen einen sehr zielgerichteten Austausch mit den unterschiedlichen Projektmitarbeitern. Das Email-Postfach bleibt dadurch frei für wichtige Mails und wird nicht von „Mini Nachrichten“ überschwemmt.

DU HAST DEINE BACHLORARBEIT ÜBER INDUSTRIE 4.0 GESCHRIEBEN. WAS DENKST DU DARÜBER – HIT OR HYPE?

Im Moment noch mehr Hype als Hit. Viele sprechen von „Konnektivität“ und „Autonomie“ ohne eine echte Ahnung davon zu haben. Alle wollen ihre Arbeitswelt „vernetzen“, dabei wird jedoch häufig der Sinn dahinter vergessen. Das Motto lautet also oft „Vernetzung um der Vernetzung willen“, statt „Vernetzung um etwas zu verbessern/optimieren“.

Trotzdem glaube ich, dass die Thematik sehr viel Potenzial hat, unsere Wirtschaft und die bisherigen Prozesse umzuwerfen und neu zu ordnen. Bisher lässt sich das aber nur sehr punktuell, nicht flächendeckend erkennen.

Darum bin ich sehr froh, dass ein wichtiger Teil meiner Tätigkeit bei melting elements, die Beratung von Unternehmen in genau diesem Bereich sein wird. Ich werde also hart daran arbeite einen Hit draus zu machen!

WAS NIMMST DU AUS DEINER ZEIT ALS BACHELORAND BEI UNS MIT?

Ich würde allen Bacheloranden empfehlen eine praxisbezogene Bachelorarbeit zu schreiben. Man ist dadurch viel näher an der Unternehemens-Realität und bekommt auch Umstände mit, die in der Literatur und Studien häufig untergehen.

Ich konnte auf jeden Fall neben spannenden Einblicken in die laufenden Projekte unserer Agentur auch direkt etwas Arbeitserfahrung für meinen Lebenslauf sammeln und mich für eine Festanstellung qualifizieren.

AUF FINNISCH HEISST PROJEKT MANAGER ÜBRIGENS „PROJEKTIPÄÄLLIKKÖ“ – WAS VERBINDEST DU MIT DEM LAND DER LEIDENSCHAFTLICHEN SAUNAGÄNGER?

Sauna, Winter, Feiern, Nordlichter, Skifahren, wundervolle Natur und vor allem, dass Finnen gar nicht so wortkarge Rüpel sind, wie es das Klischee besagt. Das alles habe ich kennengelernt, als ich ein Jahr in Oulu – im Herzen Finnlands – studiert habe.

Da die Oulu University of Applied Sciences sehr viel Wert auf internationale Beziehungen legt, konnte ich neben sympathischen Finnen auch viele Studenten aus der ganzen Welt kennenlernen.

Was die Sprache angeht: Ich glaube das Leben ist zu kurz um finnisch als Nicht-Muttersprachler zu lernen.

5 FACTS ÜBER MICHI:

  • Schuhgröße: 46.
  • Ich fahre jedes Jahr als Betreuer in ein Ferienlager für Kinder zwischen 9-14.
  • Ich kann sehr lustige Geräusche mit meinen Händen machen (ein anzügliches Geräusch mit dem Mund kann ich auch).
  • Ich wohne mitten auf der Reeperbahn und versorge meine Freunde am Wochenende mit Instagram Stories und Snapchat über das verruchte Leben auf dem Kiez.
  • Ich lasse keine Gelegenheit aus um etwas von der Welt zu sehen. Immer wenn es zeitlich und finanziell passt, findet ihr mich irgendwo auf der anderen Seite der Weltkugel.